Home Kontakt Anfrage Impressum  

 
 
  MyPlastics
  Aktuelles
  Termine
  Kunststoffbranche
  Ausbildungsberufe
marker   Studium
  Ausbildung mit Kunststoff
  Angebote für Unternehmen
  Downloads
   

 

 

>>> zurück zur Übersicht

05.05.2014 - MyPlastics an der Johannes-Kepler-Realschule in Bayreuth

MyPlastics – Deine Zukunft mit Kunststoff besuchte gemeinsam mit der Firma Schlaeger Kunststofftechnik GmbH die Johannes-Kepler-Realschule in Bayreuth am 05.05.2014, um ca. 40 Schüler zweier neunter, technisch orientierten, Klassen über die Welt des Kunststoffs zu informieren. Sie durften erfahren, welche vielversprechenden und chancenreichen Ausbildungsbildungsmöglichkeiten Jugendliche in der K-Branche erwarten können.

MyPlasitcs an der Johannes-Kepler-Realschule in Bayreuth
Kunststoff eröffnet uns zahlreiche Möglichkeiten, weswegen wir ihn nicht mehr aus dem Alltag wegdenken können. Die Vielfalt des Werkstoffs der Zukunft zeigt auch, wie wichtig er für uns heutzutage ist. Sei es im Auto oder im Krankenhaus – Kunststoffe sind allgegenwärtig. Deshalb sind auch die Fachexperten, die für die Produktion von Kunststoffprodukten notwendig sind, sehr wichtig.

Verschiedenste Exponate verdeutlichen die Vielfältigkeit von Kunststoff. Beispiele hierfür waren: Eine Terrassenbodendiele (REAHAU AG + Co.), ein Big-Bobby-Benz SLS AMG (SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH) und eine lackierte Antennenhaube (Kunststoff-Technik Scherer & Trier GmbH & Co. KG).

Im Anschluss an den MyPlastics-Vortrag stellte sich die Firma Schlaeger Kunststofftechnik vor. Firmenvertreter Daniel Rutsatz (Ausbilder) und Patrick Schreglmann (Auszubildender Mechatroniker) erzählten über die Firmengeschichte der Firma Schlaeger und informierten die Schüler gleichzeitig über deren Ausbildungsangebot.

Nach einer kurzen Einführung und Einteilung in Gruppen startete darauffolgend der praktische Teil des Tages – der BERUFE-Parcours.

Station eins des BERUFE-Parcours stellte und betreute MyPlastics. Hier konnten die Schüler in einem Berufe-Quiz verschiedenen Berufsbildern die zugehörigen Tätigkeiten und Bilder zuordnen. Vorgestellte Ausbildungsberufe waren: Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Werkzeugmechaniker, Mechatroniker und Elektroniker für Betriebstechnik. Die zweite Station des BERUFE-Parcours wurde von der Firma Schlaeger zur Verfügung gestellt. Wie sich Eigenschaften von Kunststoffen herauskristallisieren konnte den Schülern durch eine sogenannte Brennprobe demonstriert werden. Beim Erhitzen geben Kunststoffe unterschiedliche Gerüche sowie Flammenfarben ab, die bestimmten Kunststoffen zugeteilt werden können. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik lernt während seiner Ausbildung die verschiedensten Eigenschaften von Kunststoffen kennen. Diese sind dann für spätere Einstellungen an der Spritzgießmaschine notwendig. Vorletzte Station des BERUFE-Parcours kam ebenfalls von der Firma Schlaeger und spiegelte das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider. Hier wurden die Jugendlichen vor die Herausforderung gestellt Spritzgießfehler zu erkennen. Diese entstehen, wenn an der Spritzgießmaschine falsche Parameter eingegeben werden. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es daher sehr wichtig, dass er die Qualität der Produkte durchgehend prüft, bis sie die gewünschte Qualität besitzen. Die letzte Station des BERUFE-Parcours stellte MyPlastics bereit. Schülerinnen und Schüler konnten hier das Mischverhältnis einer Kunststoffente berechnen. Ermitteln von Paramatern ist Aufgabe des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Sein Ziel ist es, die Spritzgießmaschine so schnell wie möglich so einzustellen, dass das Kunststoffprodukt mangelfrei ist.

Wer sich für einen technischen Beruf interessiert, der ihm Zukunft und viele Weiterbildungsmöglichkeiten bietet, ist in der K-Branche genau richtig.

Ein herzlicher Dank geht an Frau Hegendörfer sowie an alle weiteren Mitorganisatoren für die sehr gute Organisation und Planung. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufswahl- bzw. findung – vielleicht sieht man sich ja in der Kunststoffbranche wieder!
 
Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.