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19.05.2014 - MyPlastics am SKZ-Lab in Würzburg mit der Realschule Hofheim

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics besuchte das SKZ-Lab in Würzburg am 19.05.2014, um 25 Schülern der Realschule Hofheim die Kunststoffbranche sowie deren spannende Ausbildungsberufe näher zu bringen. Die Präsenz von Kunststoff geht im alltäglichen Leben meist verloren, da wir ihn für selbstverständlich halten. Doch die Herstellung von Kunststoffprodukten benötigt Fachexperten, die sich mit den Produktionsprozessen auseinander setzen.

MyPlastics am SKZ-Lab Würzburg mit der Realschule Hofheim

Verschiedenste Branchen sind auf Kunststoff angewiesen, damit sie existieren und sich ständig innovativ weiterentwickeln können. Welche Lebensbereiche mit dem Werkstoff der Zukunft in Verbindung stehen, zeigten mitgebrachte Exponate. Beispiel hierfür waren: ein BIG SLK-Bobby-Benz (SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH), ein Kugelschreiber aus Bio-Kunststoff (Schwan-STABILO Schwanhäußer GmbH & Co. KG) und ein Stück einer Terrassendiele (REHAU AG + Co.).

Nun stellte MyPlastics-Referentin Simone Rieß die K-Branche vor. Neben den Ausbildungsberufen erklärte sie den Schülern die Wertschöpfungskette von Kunststoffprodukten.
Wichtige Ausbildungsberufe für die Kunststoffbranche stellen der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, der Werkzeugmechaniker und der Technische Produktdesigner dar.

Ein Technischer Produktdesigner erstellt Zeichnungen mit Hilfe von CAD/CAM-Programmen, die für die Herstellung von Werkzeugen (Spritzgießformen) benötigt werden. Außerdem muss ein Technischer Produktdesigner neben einem räumlichen Vorstellungsvermögen auch eine kaufmännische Perspektive besitzen. Der Werkzeugmechaniker fertigt das Werkzeug Millimeter genau nach Zeichnung. Aus diesem Grund ist für den Werkzeugmechaniker eine präzise Arbeitsweise unerlässlich. Bohrt, fräst oder feilt er das Metall an den falschen Stellen, wirkt sich das direkt auf das spätere Produkt aus. Zum Schluss spannt der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik das Werkzeug in die Spritzgießmaschine ein. Berechnungen für die verschiedensten Parameter, wie z. B. Drücke, Temperaturen oder Schließkräfte müssen ebenfalls für die jeweiligen Produkte ermittelt werden. Der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik prüft und optimiert den Produktionsprozess so lange, bis das Produkt keine Mängel mehr aufweist.

Allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern wünsche ich viel Erfolg für ihre Berufswahl und -findung. Wir hoffen, dass sie durch den Vortrag ein neues zukunftsträchtiges Feld gefunden haben, in dem sie sich beweisen können.


Ein herzlicher Dank geht an Frau Irena Heuzeroth (SKZ-Lab) sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.