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07.07.2014 - MyPlastics am SKZ-Lab mit der Mädchenrealschule Volkach

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics stellte 23 Schülerinnen der achten Klasse der Mädchenrealschule Volkach am 07.07.2014 am SKZ-Lab die Kunststoffbranche vor. Den Mädchen wurden die überwiegend technischen Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche näher gebracht und deren Wichtigkeit für die Zukunft verdeutlicht.

Kein Platz für Klischees

MyPlastics an der Mittelschule Marktheidenfeld
Alle vorgestellten Berufsbilder werden und können von Mädchen ausgeübt werden. Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) erklärte den Schülerinnen anhand von verschiedensten Exponaten, z. B. ein BIG SLK-Bobby-Benz (SIMBA -DICKIE-GROUP GmbH), einer Radioblende (Kunststoff Helmbrechts AG) und einem Teil eines Kunststofffensterrahmens (REHAU AG + Co.), wie vielfältig Kunststoff ist. Der Werkstoff der Zukunft ist aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken, da durch ihn vieles einfacher ist und oft sogar manches erst möglich wird. Es lohnt sich in der Kunststoffbranche Fuß zu fassen, da sie stetig wächst und mit Innovationen geprägt ist.

In dieser Branche sind Berufe wie der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, der Werkzeugmechaniker und der Technische Produktdesigner notwendig, damit die Kunststoffprodukte hergestellt werden können.


Ein Technischer Produktdesigner hat die Aufgabe mit Hilfe eines CAD/CAM-Programms eine technische Zeichnung anzufertigen. Dafür benötigt der Technische Produktdesigner ein gutes Vorstellungsvermögen und eine ökonomische Arbeitsweise, damit das Produkt den Kundenvorgaben entspricht. Ein Technischer Produktdesigner entwickelt Produkte von morgen und hat somit eine verantwortungsvolle Aufgabe.


Der Werkzeugmechaniker hat die Aufgabe aus Metall das spätere Werkzeug (Spritzgießform) zu erstellen. Seine Tätigkeiten umfassen Arbeiten wie zum Beispiel Fräsen, Bohren, Drehen und Erodieren und müssen hundertstel Millimeter genau nach der technischen Zeichnung ausgeführt werden. Ungenauigkeiten führen nur zu Fehlern beim Produkt. Was geschieht nun mit dem Werkzeug?

Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik spannt das Werkzeug in die Maschine ein, befestigt Kühl- und Hydraulikschläuche, stellt Parameter (Drücke, Schließkräfte und Temperaturen) ein und überwacht den Fertigungsprozess. Er ist Fachexperte bei Störungen und kontrolliert stetig die Qualität. Werden in die Maschine fehlerhafte Parameter eingegeben, wirkt sich das direkt auf das Produkt aus. Der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss also die Einstellungen sorgsam berechnen, um qualitativ hochwertige Produkte herzustellen.


Alle diese drei Ausbildungsberufe erfordern technisches Interesse, handwerkliches Geschick und gute Noten in naturwissenschaftlichen Fächern. Außerdem sind sie anspruchsvoll und zukunftsträchtig. Wenn du einen Beruf suchst, der dich herausfordert und dir viele Weiterbildungsmöglichkeiten bietet, dann bist du hier in der Kunststoffbranche genau richtig!

Allen teilnehmenden Schülerinnen wünschen wir natürlich viel Erfolg bei der Berufswahl und hoffen, dass wir ihnen eine weitere Möglichkeit für eine Ausbildung aufzeigen konnten.


Ein herzlicher Dank geht an Herrn Tanju Bastürk, Peter Selzam und Juri Kamenz (SKZ-Lab) sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich
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