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15.07.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Marktheidenfeld

Zum ersten Mal stellte sich die K-Branche, vertreten durch Procter & Gamble Manufacturing GmbH, WAREMA Renkhoff SE und MyPlastics, am 15.07.2014 88 Schülern aus vier Vorabschlussklassen der Mittelschule Marktheidenfeld vor. In vier Durchgängen durften die Schüler erfahren, was man sich unter den vielversprechenden Berufen mit tollen Zukunftsperspektiven vorstellen kann.

MyPlastics an der Mittelschule Marktheidenfeld
Kunststoff – unser perfekter Allrounder

Kunststoff ist allgegenwärtig und oft auch selbstverständlich angesehen. Das ist nur ein Grund von vielen, wieso man ihn den Werkstoff der Zukunft nennt. Wie vielfältig Kunststoff sein kann, verdeutlichte Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) den Schülern. In verschiedensten Bereichen, wie z. B. in der Automobil-, Bau- und Medizinbranche werden Kunststoffprodukte nicht nur eingesetzt, sondern stetig weiterentwickelt. Die mitgebrachten Exponate: Baby Porsche (SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH), ein Teil einer Lenkradabdeckung (WAREMA Renkhoff SE) und ein Gehäuse einer elektrischen Zahnbürste (Procter & Gamble Manufacturing GmbH) spiegelten dies wider.

Im Anschluss erfolgte die Vorstellung der Firma Procter & Gamble Manufacturing GmbH durch die Firmenvertreter Eric Werner (Ausbilder), Kevin Baumann, Adrian Schürger, Muris Koc (alle Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) und Melina Schwab (Auszubildende Werkzeugmechanikerin). Ein Video mit Ausschnitten aus dem Betrieb und den verschiedensten Berufsbildern, welche die Firma P&G ausbildet, verschaffte den Schülern einen weiteren Einblick.

Als zweites stellte sich die Firma WAREMA Renkhoff SE vor. Neben der breiten Produktpalette von WAREMA wurden die Schüler auch auf die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten von Melanie Steinbauer (Ausbilderin Technsicher Produktdesigner), Patrick Volk und Fabian Leist (beide Auszubildende Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) aufmerksam gemacht.

Nach einer kurzen Einführung und Einteilung in Gruppen startete der praktische Teil des Tages.

Die erste Station des BERUFE-Parcours startete mit einer Brennprobe der Firma WAREMA. Hier konnten mitgebrachte Zugstäbe aus verschiedensten Kunststoffen leicht erhitzt werden, sodass man deren Eigenschaften besser erkennen konnte. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind solche Kenntnisse Grundlagen. Er muss die verschiedenen Eigenschaften in die Produktionsprozess einplanen, damit das Produkt den Kundenvorgaben entspricht. Station zwei des BERFUE-Parcours stellte MyPlastics zur Verfügung. Berechnungen des Mischverhältnisses einer Badeente waren hier das Ziel. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es notwendig, die benötigten Parameter, wie z. B. Drücke, Schließkräfte und Temperaturen richtig zu ermitteln. Sonst erzielt das Kunststoffprodukt am Ende nicht die gewünschte Qualität. Vorletzte Station kam von der Firma Procter & Gamble und stand unter dem Thema Spritzgießfehler. Fehlerhafte Einstellungen rufen Mängel bei den Produkten hervor. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss also explizit auf die Berechnungen achten, damit dies verhindert wird. Procter & Gamble betreute auch die letzte Station, an der die Schüler verschiedenste Granulate Produkten zuordnen konnten. Der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss sich auch mit hergestellten Produkten auskennen. Somit kann er Erfahrungswerte aus vorherigen Herstellungsprozessen auf andere übertragen.

Wichtige Schulfächer für den Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind Mathe, Physik, Chemie und Werken/Technik und vor allem Interesse an einem handwerklichen Beruf.
Wer sich eine Herausforderung stellen will, die ihm zusätzlich zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet, der ist in der K-Branche genau richtig.

Ein herzlicher Dank geht an Herrn Röhr sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.