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06.10.2014 - MyPlastics am SKZ-Lab mit der Realschule Bad Staffelstein

MyPlastics war am 06.10.2014 mit der Firma Hofmann Innovation Group aus Lichtenfels zu Gast beim SKZ-Lab in Würzburg. Diese Veranstaltung stand unter einem besonderen Licht, denn die 15 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse einer Realschule aus Bad Staffelstein konnten an diesem Tag nicht nur in die Welt des Kunststoffs eintauchen, sondern auch dessen Bedeutung in der Region erkennen. Der Werkstoff der Zukunft bietet Jugendlichen eine große Bandbreite an spannenden und anspruchsvollen Berufsbildern, an welchen in der Kunststoffbranche immer Nachwuchsbedarf besteht.


Wieso ist es wichtig, Schüler über genau diese Berufsbilder zu informieren?

MyPlastics am SKZ-Lab mit der Realschule Bad Staffelstein
Kunststoff bekommt im Alltag leider nicht immer die Anerkennung, die er verdient. Ebenso wenig bekannt sind daher auch die Ausbildungsberufe ohne die Kunststoffprodukte nicht existieren würden. Viele Schüler wünschen sich eine Ausbildung, welche ihnen Spaß macht und Zukunftssicherheit bietet. Die Ausbildungsberufe in der K-Branche bieten interessierten Jugendlichen genau das! Aus diesem Grund ist es wichtig, Schüler über diese weniger bekannten Berufsbilder zu informieren.


Wir verwenden den Werkstoff der Zukunft ohne uns viele Gedanken über seine Herstellung oder Einsatzmöglichkeiten zu machen - manche Branchen sind sogar auf ihn angewiesen. Ein Beispiel hierfür sind die Elektro-, Auto-, Medizin- und Luftfahrtbranchen. Verdeutlich wurde diese Vielfalt durch mitgebrachte Exponate von MyPlastics, wie z. B. eine Antennenhaube eines Mercedes SLK (Kunststoff-Technik Scherer & Trier GmbH & Co. KG) und eine Cremedose der Firma (Hermann Koch Europe GmbH).


MyPlastics-Referentin, Simone Rieß, informierte die Schüler nicht nur über die Berufsbilder der Kunststoffbranche, sie erklärte ihnen auch die Wertschöpfungskette und den Herstellungsprozess von der Idee bis zum fertigen Kunststoffprodukt. Ergänzt wurde der Vortrag durch einen Beitrag von Herrn Hühnlein (Ausbilder bei Hofmann Innovation Group). Er stellte die Firma, die verschiedenen Standorte, das Produkt-Repertoire, und den Beruf des Feinwerkmechanikers vor.


Doch welche Berufe sind denn jetzt nun wirklich gefragt?


Als Technischer Produktdesigner lernt man mithilfe eines CAD/CAM-Programms eine technische Zeichnung zu erstellen. Hier muss darauf geachtet werden, dass die Kundenvorgaben berücksichtigt und die Zeichnung für den späteren Werkzeugbau (Formenbau) auch umsetzbar ist. Ein Technischer Produktdesigner muss sich also genau überlegen, wo er welche Bohrung/Kante festlegt.
*Ähnlichkeit mit dem Beruf des Werkzeugmechanikers


Diese Zeichnung wird dann vom Werkzeugmechaniker benötigt, um das Werkzeug herzustellen. Er muss nun den Stahl Millimeter genau durch bohren, fräsen und schleifen bearbeiten, sodass die Produktion mangelfrei beginnen kann.


Der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik spannt das Werkzeug in die Spritzgießmaschine ein. Außerdem berechnet er die nötigen Parameter, wie z. B. Drücke, Schließkräfte und Kühlzeiten. Sind diese Berechnungen fehlerhaft, muss der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik schnellstmöglich den Fehler finden, damit qualitativ hochwertige Produkte hergestellt werden.

Alle diese Berufe können Schüler mit mittlerer Reife erlernen – Mädchen können diese Berufe genauso ausüben wie Jungs.



Wir hoffen, den teilnehmenden Schülern neue Wege für die berufliche Zukunft aufgezeigt zu haben und wünschen ihnen natürlich auch weiterhin viel Erfolg.


Ein herzlicher Dank an dieser Stelle geht an Frau Irena Heuzeroth und Stefan Rauscher für die gelungene Veranstaltung.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.