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24.03.2015 - MyPlastics an der Realschule Lohne (Oldenburg)

Zum ersten Mal war MyPlastics am 24.03.2015 von der Firma Pöppelmann GmbH & Co. KG nach Lohne (Oldenburg) eingeladen um dort gemeinsam an der Realschule Lohne drei neunten Klassen die Firma und die Berufe der Kunststoffbranche theoretisch und praktisch vorzustellen.

MyPlastics an der Realschule Lohne (Oldenburg)
Insgesamt 79 Schülerinnen und Schüler drei neunter Klassen der Realschule Lohne wurden von MyPlastics- Vertreterin Lena Arnold und den Vertretern der Firma Pöppelmann in drei Durchläufen zur Veranstaltung begrüßt. Zu Beginn informierte Lena Arnold die Schüler über die Kunststoffbranche und zeigte anhand von vielen mitgebrachten Exponaten welche Spektrumsbreite bei Kunststoffteilen existiert. Beispielsweise konnte den Schülern ein Stift aus Bio-Kunststoff der Fa. Schwan-STABILO Schwanhäußer GmbH & Co. KG oder Cremedosen mit verschiedenen Designs der Fa. Hermann Koch Europe GmbH gezeigt werden. Natürlich begeisterten auch viele weitere Ausstellungsstücke wie z. B. ein Bobby-Car (SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH), ein Frontscheinwerfer eines Audi A6 (AUDI AG) und ein Teil eines Kunststofffensterrahmens der Fa. REHAU AG + Co. Anschießend erklärte Lena Arnold die Wertschöpfungskette und die besonders wichtigen Berufe Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Werkzeugmechaniker – welche auch bei der Fa. Pöppelmann ausgebildet werden und welche heute auch im BERUFE-Parcours geübt werden.


Nach einer kurzen Einführung in die Thematik Kunststoff folgte die Vorstellung der regionalen Firma Pöppelmann GmbH & Co. KG. Frau Yvonne Brüning (Ausbilderin) informierte die Schülerinnen und Schüler über einige Eckdaten der Firma und stellte mit Hilfe eines Films über das Ausbildungsangebot die Lehrberufe der Firma vor. Die Firma Pöppelmann war an diesem Tag weiterhin durch Jens Haskamp (Ausbilder der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), Michael Künne (Ausbilder der Werkzeugmechaniker, Ausbildungskoordinator) und die Auszubildenden Katja Knälmann (Auszubildende zur Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik), Kevin Kaufmann (Auszubildender zum Industriemechaniker, 2. Lehrjahr), Waldemar Klatt (Auszubildender zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, 1. Lehrjahr), Dirk Tegenkamp (Auszubildender zum Industriemechaniker, 3 . Lehrjahr) und Christoph Breitenstein (Dualer Student Kunststofftechnik im Praxisverbund mit einer Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, 2. Lehrjahr) vertreten.

Anschließend wurden die Jugendlichen in vier Gruppen für den praktischen Teil, den BERUFE-Parcours, eingeteilt. Dort sollen die Schüler an den vier Stationen jeweils zehn Minuten verbringen um die von der Firma Pöppelmann mitgebrachten Aufgaben zu erledigen und dabei die Berufsbilder Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Werkzeugmechaniker kennenzulernen.


An den ersten beiden Stationen wurde das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik dargestellt. Hier wurde das Aufgabengebiet Pneumatik behandelt. An der Station eins standen den Schülern vier Pneumatik-Schaltungen zur Verfügung. Arbeitsaufgabe war es hier die Schläuche nach Zeichnung richtig anzuschließen, das richtige Ventil zu betätigen und dadurch eine vor- und rückwärts Bewegung am Zylinder durch Druckluft zu erreichen. Vorgabe war, dass die Vor- und Rückwärtsbewegung jeweils drei Sekunden dauern soll. Die Zeitdauer konnten die Schüler durch Verstellen der Ventile bestimmen. Die Station wurde von zwei Auszubildenden zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik betreut. Pneumatik ist ein wichtiger Teil der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, welcher auch in der Abschlussprüfung abgefragt wird. Das Verständnis für Bewegungen der Maschine wird hier geschult. Die Schüler arbeiteten mit vollem Eifer an den Pneumatik-Schaltungen und erledigten alle vorgegebenen Aufgaben.


An Station drei und vier wurden den Schülern Aufgaben zum Berufsbild Werkzeugmechaniker vorgestellt. Station drei war eine Zeichenstation. Da der Werkzeugmechaniker mit technischen Zeichnungen arbeitet, sie lesen und umsetzen muss, sollten die Schüler hier ein Werkstück maßstabsgetreu nachzeichnen. Hier bekamen die Schüler Millimeterpapier, Lineal und Stift und die Aufgabe, das Werkstück aus drei verschiedenen Blickwinkeln abzuzeichnen. Hier war besonders Genauigkeit und räumliches Vorstellungsvermögen der Schülerinnen und Schüler gefragt. Diese Fähigkeiten sind im Beruf des Werkzeugmechanikers sehr wichtig. An der vierten und letzten Station konnten kleine Werkzeuge demontiert und montiert werden. Der Werkstoff Stahl spielt eine große Rolle im Beruf des Werkzeugmechanikers, genauso wie das Auseinander- und Zusammenbauen von Werkzeugen. Durch diese Aufgabe konnte den Schülern auch gezeigt werden, wie ein Werkzeug aufgebaut ist und aus welchen Einzelteilen es besteht.


Alle Schüler waren von den spannenden praktischen Aufgaben begeistert und die Zeit verging wie im Flug. Die Schüler meinten, dass sie definitiv die Firma Pöppelmann für ein Praktikum oder als späteren Ausbildungsbetrieb in Betracht ziehen werden.


Wir bedanken uns bei Frau Brüning der Firma Pöppelmann, für die Einladung nach Lohne und bei der Realschule Lohne, bei Frau Roth und bei Frau Eckhoff, für die gute Zusammenarbeit bei der Planung und Durchführung. Wir kommen gerne wieder.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.