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16.04.2015 - MyPlastics an der Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg

Das zweite Mal besuchte die Ausbildungsinitiative MyPlastics am 21.04.2015 die Geschwister-Scholl-Realschule in Nürnberg. Dieses Mal wurde die Kunststoffbranche gemeinsam mit der Firma HG Hans Geiger Spritzgießtechnik/Formenbau GmbH präsentiert. 25 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse (mathematisch-technisch) informierten sich an diesem Tag über die K-Branche. Im Mittelpunkt des Tages stand die Vorstellung der Berufsbilder der Kunststoffbranche, welche sehr vielversprechend und zukunftsträchtig sind.

MyPlastics an der Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg
Zuerst muss man sich die Frage stellen, wieso Kunststoff eine derart wichtige Bedeutung für unser alltägliches Leben besitzt. Die Antwort: „Kunststoff  bringt neben seiner Flexibilität auch notwendige Eigenschaften mit“. Doch wo finden wir im Alltag Kunststoffprodukte? Sei es früh beim Aufstehen, beim Einkaufen oder gar im Krankenhaus. Er ist nahezu überall vertreten. Aus diesem Grund ist es wichtig für die K-Branche geeignete Fachkräfte zu gewinnen und ihnen auch deren Potential aufzuzeigen. Da technische Ausbildungsberufe immer mehr an Aufmerksamkeit erlangen, sind diese natürlich auch in der Kunststoffbranche gefragt.

Nach kurzer Vorstellung von Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) und Frau Eva Söhnlein (Geschäftsführerin der HG Hans Geiger Spritzgießtechnik/Formenbau GmbH) startete die Einführung in das Thema Kunststoff. Anschließend erklärte Simone Rieß den Schülern sowohl die Herstellungsverfahren, als auch die damit verbundenen Ausbildungsberufe, die für die Produktion von Kunststoffprodukten notwendig sind. Mitgebrachte Exponate spiegelten die Vielfalt von Kunststoff wider. Beispiele hierfür waren ein Adidas-Fußball (Adidas), ein Luftausströmer eines Lamborghini Gallardo Huracan (Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH) und ein Kugelschreiber aus Bio-Kunststoff (Schwan-STABILO Schwanhäußer GmbH & Co. KG). Im Anschluss stellte sich die Firma HG Hans Geiger Spritzgießtechnik/Formenbau GmbH inklusive Ausbildungsangebot vor. Firmenvertreter waren Frau Eva Söhlein (Geschäftsführerin), Daniel Christgau (Auszubildender Werkzeugmechaniker) und Mert Kunduraci (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik).

Der praktische Teil des Tages startete in Form eines BERUFE-Pacours. Die erste Station kam von der Firma Geiger und zielte auf den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik ab. Wieso es wichtig ist, die Spritzgießmaschine richtig einzustellen, lernten die Schüler hier, in dem sie Spritzgießfehler erkennen mussten. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss während der Produktion stetig die verschiedensten Produkte auf Qualität prüfen und gegebenenfalls optimieren, bis das Produkt keine Fehler mehr aufweist. Die Station 2 wurde ebenfalls von der Firma Geiger bereitgestellte und beleuchtete das Berufsbild des Werkzeugmechanikers dar. Durch mitgebrachte Werkstücke und Messschieber konnten die Schüler das „exakte“ messen üben. Da ein Werkzeugmechaniker durch Bohren, Fräsen, Feilen und Erodieren Stahl bis auf’s Tausendstel-Millimeter bearbeitet, ist es wichtig, dass er eine genaue Arbeitsweise besitzt. Vorletzte Station wurde von MyPlstics zur Verfügung gestellt und kennzeichnete den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Aufnahmefähigkeit und Rechenkünste unter Beweis stellen. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss verschiedene Parameter, wie beispielsweise Drücke, Temperaturen und Schließkräfte ermitteln, die er dann in die Maschine eingeben muss. Sind diese Fehlerhaft, wirkt sich das sofort auf das zu fertigende Produkt aus. Letzte Station des BERUFE-Parcours stand für den Werkzeugmechaniker und wurde von der Firma Geiger. Hier konnten die Schüler Magneten mit ihren Initialen mithilfe von Schlagbuchstaben beschriften. Ein Werkzeugmechaniker lernt Metallbearbeitungen, da diese für ihn im späteren Berufsleben Grundvoraussetzung sind.

Alle Schüler waren von den spannenden praktischen Aufgaben begeistert und die Zeit verging wie im Flug. Die Schüler meinten, dass sie definitiv die Firma Geiger für ein Praktikum oder als späteren Ausbildungsbetrieb in Betracht ziehen werden.


Ein herzlicher Dank geht an Herrn Kuhn und Herrn Heber sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.