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13.05.2015 - MyPlastics an der Realschule Hilpoltstein

MyPlastics hatte Möglichkeit am 13.05.2015 zum zweiten Mal die Kunststoffbranche gemeinsam mit der Firma Reiter HG Geiger Kunststoff GmbH an der Staatl. Realschule Hilpoltstein vorzustellen. Rund 26 Schüler einer neunten Klasse tauchten in die Welt des Kunststoffs und die dazugehörigen Ausbildungsberufe ein. In einem Mix aus Theorie und Praxis wurden die Berufsbilder Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Werkzeugmechaniker vorgestellt.

MyPlastics an der Realschule Hilpoltstein
Neben Informationsmaterialien hatte sie auch viele verschieden Produkte dabei, die die Vielfalt von Kunstsoff symbolisierten. Viele Branche könnten heutzutage ohne den Werkstoff der Zukunft gar nicht existieren – z. B. die Medizinbranche. Produkte, wie ein Bobby-Car (SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH), ein Stück eines Kunststofffensterrahmens (REAHAU AG + Co), ein Luftausströmer (Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH) und eine Mikrohülse zur Bekämpfung von Krebs (Horst Scholz GmbH & Co. KG) machten deutlich, das Kunststoff durch seine Flexibilität ein breites Spektrum abdeckt. Wie die Produkte entstehen, erklärte Simone Rieß durch die Wertschöpfungskette und die Ausbildungsberufe, die dafür notwendig sind. Im Fokus standen an diesem Tag die Ausbildungsberufe: Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Feinwerkmechaniker*.

Die Veranstaltung startete mit einer kleinen Einführung in die Thematik Kunststoff, welche durch Simone Rieß erfolgte. Anschließend stellte sich die Firma Reiter, vertreten durch Frau Eva Söhnlein (Geschäftsführerin), Gleb Zavandovski (Auszubildender Feinwerkmechaniker*) und Julian Pröbster (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), vor. Frau Söhnlein zeigte die beruflichen Perspektiven bei der Firma Reiter auf und erklärte, welche Produkte sie herstellt.

Nach dem theoretischen Teil wurden die Jugendlichen in vier Gruppen für den praktischen Teil, den BERUFE-Parcours, eingeteilt. Dort sollen die Schüler an den vier Stationen jeweils zehn Minuten verbringen um die von der Firma Reiter und MyPlastics mitgebrachten Aufgaben zu erledigen und dabei die Berufsbilder Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Feinwerkmechaniker* kennenzulernen.


Station eins und zwei spiegelten das Berufsbild des Feinwerkmechanikers* wider. An Station eins war es wichtig, den Schülern ein Gefühl für Metall zu vermitteln. Mitgebrachte Magneten der Firma Reiter konnten mithilfe von Schlagbuchstaben und Hammer individuell gestaltet werden – natürlich durfte das Meisterstück auch mitgenommen werden. Ein Feinwerkmechaniker* muss im Arbeitsalltag verschiedene metallbearbeitende Vorgänge durchführen – sei es Bohren, Feilen, Drehen oder Erodieren. Die zweite Station konnte mit Genauigkeit bewältigt werden. Hier durften die Schüler für sie gefertigte Metallstücke durch Anwendung eines elektronischen Messschiebers messen. Für einen Feinwerkmechaniker* ist eine präzise Arbeitsweise das „A und O“, da er im Tausendstel Millimeterbereich arbeitet.

Die dritte und vierte Station stellten den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik vor. Bei Station drei  war das Erkennen von Spritzgießfehlern gefragt. Da ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik die Qualität verschiedenster Prozesse überwachen muss, ist es wichtig, dass er die Ursachen von Fehlerquellen kennt. Die letzte Station des BERUFE-Parcours forderte die mathematischen Kenntnisse und die Auffassungsgabe der Schüler.  Wie groß die Schließkraft (Zuhaltekraft) einer Spritzgießmaschine ist, konnte hier von den Schülern ermittelt werden. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschkutechnik sind das unter anderem wichtige Parameter, die er berechnen muss, damit das Produkt den Kundenvorgaben entspricht. Alle Schüler waren von den spannenden praktischen Aufgaben begeistert.


Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir einen erfolgreichen beruflichen Werdegang und einen Ausbildungsplatz, den Sie sich wünschen. Man sieht sich im Leben bekanntlich zweimal – am Besten in einer der Firmen der K-Branche!

* Der Ausbildungsberuf des Feinwerkmechanikers ist ein nahstehender Beruf zum Werkzeugmechaniker. Lest selbst.

Ein herzlicher Dank geht an Herrn Blank, Herrn Marchl sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich