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18.06.2015 - MyPlastics an der Mittelschule Weißenburg

Zum zweiten Mal präsentierte sich die Ausbildungsinitiative MyPlastics am 18.06.2015 an der Mittelschule Weißenburg gemeinsam mit dem Firmen Schwan Cosmetics Kunststofftechnik GmbH & Co. KG und der Faurecia Exteriors GmbH, um Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche mit TOP-Chancen vorzustellen. Die über 50 Schülerinnen und Schüler aus achten Regelklassen und neunten Klassen mit M-Zweig konnten die Berufsbilder in Theorie und Praxis kennenlernen.

MyPlastics an der Mittelschule Weißenburg
Der Werkstoff der Zukunft wird für unsere Bevölkerung immer wichtiger. Vor allem im gesundheitlichen Sektor erleichtert er das alltägliche Leben bzw. hilft bei Krankheit wieder Lebensqualität zu gewinnen. Kunststoff lässt sich in nahezu jede erdenkliche Form bringen, deshalb können stetig neue Innovationen entwickelt werden.


Wieso sollte man sich für eine technische Ausbildung entscheiden?
Wer sich für einen technischen Beruf in der K-Branche entscheidet, stellt schnell fest, dass Berufsbilder, wie z. B. der Technischer Produktdesigner, der Werkzeugmechaniker oder der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, anspruchsvoll und vielseitig sind.  Zudem stehen die Chance auf Aufstiegs- und Übernahmemöglichkeiten im technischen Bereich höher als im kaufmännischen Bereich.
Die Kunststoffbranche benötigt jedoch kontinuierlich junges Fachpersonal, um den Fachkräftemangel entgegenzusteuern.


Zu Beginn der Veranstaltung führte Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) die Schüler in die Thematik Kunststoff ein und erklärte die Berufsbilder und Wertschöpfungskette anhand mitgebrachter Exponate, wie beispielsweise einem Kühlerschutzgitter eines Opel Zafira (Faurecia Exteriors GmbH), eines Luftausströmers eines Jaguar XS (Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH) und eines Kugelschreibers aus Bio-Kunststoff (Schwanhäußer Industrie-Holding GmbH & Co. KG).


Im Anschluss daran erfolgte eine Vorstellung der Firma Schwan Cosmetics Kunststofftechnik GmbH & Co. KG. Martin Heckel (Leiter der Verfahrenstechnik), sowie Manuel Bartsch (Auszubildender Werkzeugmechaniker) stellten die Firma, das Ausbildungsangebot und den Beruf des Werkzeugmechanikers vor.


Die Firma Faurecia Exteriors GmbH berichtete ebenfalls über sich. Firmenvertreter Markus Pfefferer (Ausbilder der Verfahrensmechaniker), Andreas Schneider und Thomas Lutz (beide Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), Dominic Hofmann und Benedikt Schneider (beide Auszubildende Werkzeugmechaniker) zeigten das Portfolio der Firma Faurecia und die angebotenen Ausbildungsberufe – speziell den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik.


Nach einer kurzen Einteilung in Gruppen konnten die Schüler die vorgetragenen Berufe live erleben.
Die erste Station des BERUFE-Parcours spiegelte das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider und kam von der Firma Faurecia. Hier konnten mitgebrachte Kunststoffteile den dazugehörigen Granulaten zugeordnet werden. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist die Kunststoffkunde ein Bestandteil der Berufsausbildung. Da nicht alle Produkte die gleichen Eigenschaften aufweisen ist es wichtig, dass er sich mit den wichtigsten Granulaten auskennt, um auch später in der Produktion die richtige Auswahl zu treffen. Station zwei des BERUFE-Parcours wurde ebenfalls von Faurecia zur Verfügung gestellt und zeigte die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker. Die Schüler konnten hier mitgebrachte Werkzeuge mithilfe einer Zeichnung montieren und demontieren, um ein Gefühl für ein Werkzeug (Spritzgießform) zu bekommen. Ein Werkzeugmechaniker bearbeitet Stahl durch fräsen, feilen, bohren und drehen bis auf das tausendstell Millimeter nach einer Zeichnung. Aus diesem Grund muss er nicht nur präzise Arbeiten, sondern auch erkennen, wie er die einzelnen Werkstücke zusammenfügt. Die vorletzte Stationen des BERUFE-Parcours wurde von Schwan bereitgestellt und stand für das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Gut- oder Schlechtteile mussten hier erkannt werden, da nicht jedes Produkt in der Kunststoffproduktion sofort eine Qualität von 100% aufweist. Die Herausforderung für den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik liegt darin, die Spritzgießmaschine so einzustellen, dass ein fehlerfreier Prozess garantiert wird. Letzte Station des BERUFE-Parcours stellte den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik dar und kam von MyPlastics.  Er muss die richtigen Parameter (Temperaturen, Drücke und Schließkräfte) durch Berechnungen ermitteln. Deshalb konnte an der letzten Station auch ein Mischverhältnis einer Badeente ausfindig gemacht werden. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist das grundlegend, da der Kunde die Qualität vorgibt.


Wir wünschen alle teilnehmenden Schülern viel Erfolg in der Berufsfindungsphase und natürlich auch ihren Traumausbildungsplatz – vielleicht sogar in der K-Branche!


An dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön an Frau Koch sowie allen anderen Mitorganisatoren.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.