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01.10.2015 - MyPlastics am Berufsorientierungstag der Mittelschule Münchberg-Poppenreuth

Auch dieses Jahr stellte sich die Ausbildungsinitiative MyPlastics am 01.10.2015 gemeinsam mit den Firmen Kunststoff Helmbrechts AG und Rudi Göbel GmbH & Co. KG KG 30 Schülern der Mittelschule Münchberg-Poppenreuth vor. Nach Interessen gefilterte Jugendliche konnten sich an diesem Tag die spannenden und vielfältigen Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche genauer ansehen.

MyPlastics am Berufsorientierungstag der Mittelschule Münchberg-Poppenreuth
Zu Beginn ihres Vortrags verdeutlichte Simone Rieß (MyPlastics-Referntin) die alltägliche Bedeutung von Kunststoffprodukten. Mithilfe regionaler Produkte, wie z. B. einer Radioblende eines Ford C-MAX (Kunststoff Helmbrechts AG), eines HILTI-Messgeräts (Rudi Göbel GmbH & Co. KG) und eines Luftausströmers (WIKUTEC GmbH) zeigte sie den Jugendlichen, dass die Produktion von derartigen Produkten meist nicht wenige Meter vom Wohnort entfernt stattfindet. Damit soll gesagt sein – es lohnt sich in der Region zu bleiben, da sich viele Chancen für eine berufliche Zukunft bieten – vor allem in der K-Branche!


Im Anschluss daran stellte sich die Firma Kunststoff Helmbrechts AG, durch Ihre Firmenvertreter Jens Eckardt (Ausbilder), Julia Schmidt (Auszubildende Werkzeugmechanikerin) und Kevin Wauer (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), vor. Ebenso wurden die Schüler auch über das breite Ausbildungsangebot der Firma Kunststoff Helmbrechts informiert.


Die zweite kunststoffverarbeitende Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG, welche durch Herrn Ehrhardt (Ausbilder), Daniel Rank (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) und Rrahman Ademaj (Auszubildender Werkzeugmechaniker) vertreten war, bot den Jugendlichen ebenso deren Berufsportfolio und Produktspektrum dar.

Nach einer kurzen Einteilung in Gruppen erfolgte bereits der praktische Teil des Tages – der MyPlastics BERUFE-Pacours! An der ersten Station konnten die Schüler das Berufsbild des Stanz- und Umformmechanikers kennenlernen. Die Firma Rudi Göbel brachte ausgestanzte Einkaufschips mit, in denen die Schüler ihre Initialen mithilfe von Schlagbuchstaben prägen durften. Ein Stanz- und Umformmechaniker lernt während seiner Ausbildung das Programmieren von großen Stanzmaschinen bzw. auch verschiedenste Verfahren der Metallbearbeitung. Deshalb ist ein handwerkliches Interesse für dieses Berufsbild besonders wichtig. Was man sich unter einen Werkzeugmechaniker vorstellen kann, erfuhren die Jugendlichen von der Firma Kunststoff Helmbrechts – kurz KH. Hier konnten die Schüler vorher präparierte Metallstücke durch Feilen in Sägen verwandeln. Diese wurden ebenfalls mit Initialen versehen. Feilen, Bohren, Drehen und Erodieren ist das tägliche Handwerkszeug eines Werkzeugmechanikers. Seine Arbeiten müssen präzise und verantwortungsvoll ausgeführt werden. Natürlich durften sowohl die Einkaufschips, als auch die Säge als Andenken mitgenommen werden. Die beiden letzten Stationen standen im Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Die Station 3 wurde von der Firma Rudi Göbel zur Verfügung gestellt. Wieso ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sich mit der Qualität der Kunststoffprodukte beschäftigen muss, konnten die Schüler in Erfahrung bringen, in dem Sie Spritzgießfehler erkennen mussten. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, dass er den Produktionsprozess ständig überwacht und bei Komplikationen einschreitet. Die vierte Station kam von MyPlastics und beschäftigte sich mit dem Berechnen eines Mischverhältnisses einer Badeente. Da ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sich nicht nur mit den verschiedensten Kunststoffgranulaten auskennen muss, lernt er während seiner Ausbildung auch das richtige Programmieren von der Spritzgießmaschine. Er muss beispielsweise also wissen, welche Temperaturen, Drücke und Schließkräfte er einstellen muss.


An diesem Tag wurden 30 Schüler aus Vor- und Abschlussklassen in 3 Durchläufen über das Thema Kunststoff und über die damit verbundenen Ausbildungsberufe informiert.


Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Frau Baumgärtner und allen weiteren Mitorganisatoren für die perfekte Organisation und Planung dieser Veranstaltung.
Wir hoffen, dass wir den Jugendlichen noch einen zusätzlichen Berufsweg aufzeigen konnten – denn eine Ausbildung in der K-Branche lohnt. DEFINITIV!



Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich