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22.10.2015 - MyPlastics am Berufsorientierungstag der Richard-Rother-Realschule Kitzingen

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics folgte zusammen mit der Firma Erich Rothe GmbH & Co. KG der Einladung der Richard-Rother-Realschule Kitzingen. Am Berufsorientierungstag der Realschule trugen sich 15 interessierte Schüler aus neunten und zehnten Klassen für einen Vortrag aus Theorie und Praxis über die Kunststoffbranche ein.


Eine kurze Einführung in die Branche mit TOP-Chancen lieferte Simone Rieß (MyPlastics-Referentin). Durch mitgebrachte Exponate verdeutlicht Sie den Schülern, wie vielfältig Kunststoff eingesetzt wird. Kunststoff bereichert unser Leben, da waren sich die Schüler einig. Das Kunststoff auch Leben rettet war vielen nicht bewusst. Vor allem in der Medizinbranche, Automobilbranche und Lebensmittelindustrie sind Kunststoffprodukte eingesetzt. Beispiele hierfür sind Platten mit Ionenbeschichtung für Kühltheken in Supermärkten (LAMILUX Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG), ein Dialysatorhalter (OECHSLER AG) und Verpackungssysteme für z. B. Schalter (Erich Rothe GmbH & Co. KG). Wie Produkte aus dem Werkstoff der Zukunft hergestellt werden, erklärte Sie Anhand der Wertschöpfungskette (von der Konstruktion eines Werkzeugs bis hin zum fertigen Produkt).

Im Anschluss daran stellte sich die Firma Erich Rothe GmbH & Co. KG vor. Vertreten war Sie durch Herrn Georg Theisen (Ausbilder der Technischen Produktdesigner), Herr Will (Ausbilder der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), Felix Frohna und David Wagner (beide Auszubildende Industriemechaniker). Neben dem Firmensitz und dem Produktportfolio präsentiere die Firma Rothe den Schülern auch deren Ausbildungsangebot.

Die komplexe Herstellung der Kunststoffprodukte ermöglicht der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Er ist für das Anfahren, Programmieren und Kontrollieren der Maschine zuständig. An diesem Tag Stand der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik im Mittelpunkt. Vor allem die praktischen Stationen bezogen Sie auf den Fachexperten der Kunststoffproduktion.

Die erste Station wurde durch MyPlastics betreut. Hier konnten die Jugendlichen herausfinden, wie man Parameter für die High-Tech-Maschine berechnet, indem sie Schließkräfte mit Hilfe einer Formel ermittelten. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind derartige Berechnungen wichtig, da sie für jedes Produkt ausfindig gemacht werden müssen. Alle drei darauffolgenden Stationen wurden von der Firma Erich Rothe GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt. Warum sich ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik mit fehlerhaften Kunststoffprodukten auskennen muss, lernten die Schüler an Station zwei. Bereitgestellte Produkte konnten hier auf Fehler untersucht werden. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind Qualitätskontrollen ein täglicher Bestandteil seiner Arbeit, da die Produkte den Kundenvorgaben gerecht werden müssen. Die Vorletzte Station bezog auf die Beziehung verschiedener Granulate zu den jeweiligen Produkten. Die Heranwachsenden mussten hier Granulate den daraus hergestellten Produkten zuordnen. Die Kunststoffkunde erlernt ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik während seiner Ausbildung. Da diese Granulate auch verschiedene Eigenschaften besitzen, muss sich ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik auch mit der Basis der Kunststoffprodukte auskennen. An der letzten Station des BERUFE-Parcours konnten die Schüler noch die Prozessschritte der Herstellung in die richtige Reihenfolge bringen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, dass er sich mit den einzelnen Schritten beschäftigt, da er bei Störungen an der Maschine auch herausfinden muss, wo das Problem liegt.

Wir bedanken uns bei Frau Dehm sowie allen weiteren Mitorganisatoren für die gelungene Veranstaltung sowie die gute Organisation und Planung.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.