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13.11.2015 - MyPlastics an der Mittelschule Frankenwald Naila

Auch in diesem Schuljahr präsentierte sich die Ausbildungsinitiative MyPlastics gemeinsam mit der Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG am 13.11.2015 rund 47 Schülern der Mittelschule Frankenwald Naila. Die Kunststoffbranche bietet Jugendlichen alleine schon in der Region Naila 10 Ausbildungsbetriebe, die sich mit der Thematik Kunststoff beschäftigen. Alle diese Unternehmen haben spannende und anspruchsvolle Ausbildungsberufe mit sehr guten Zukunftsperspektiven.

Verschiedenste Kunststoffprodukte bereichern unser Leben und geben uns die Lebensqualität wieder, die uns z. B. durch Krankheiten genommen wird. Doch welche High-Tech-Kunststoffteile in der Region Hof hergestellt werden, zeigte Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) anhand von mitgebrachten Exponaten. Ein Stück eines Fensterrahmens (REHAU AG + Co), ein Laser-Messgerät der Firma Hilti (Rudi Göbel GmbH & Co. KG) sowie ein Stück einer LKW-Wand (LAMILUX Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG) spiegelten u. a. an diesem Tag die Vielfalt von Kunststoff wider. Den Schülern erklärte Simone Rieß auch den Herstellungsprozess eines Kunststoffprodukts – von der Konstruktion bis hin zum fertigen Bauteil.


Danach stellte sich die Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG vor. Vertreten wurde sie durch Herrn Michael Ehrhardt (Ausbilder), Merkur Ademaj, Luca Bühring und Fabian Richter (alle drei Auszubildende zum Werkzeugmechaniker). Neben wichtigen Informationen über die Firma Rudi Göbel konnten die Jugendlichen auch deren breites Ausbildungsangebot kennenlernen.

Nach dem Ende des theoretischen Teil des Vortrags wurden die Schüler in Gruppen für den BERUFE-Parcours eingeteilt.

Station eins des Berufe-Parcours stand im Zeichen des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik und wurde von MyPlastics gestellt. Hier konnten die Schüler das Mischverhältnis einer Badeente berechnen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind derartige Einstellungen sehr wichtig, weil das Kunststoffprodukt die entsprechenden Kundenvorgaben erfüllen muss. Die Station zwei stellte ebenfalls das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik vor und wurde von der Firma Rudi Göbel zur Verfügung gestellt. Mitgebrachte Kunststoffprodukte mussten den jeweiligen Bezeichnungen, wie z. B. Schlieren oder Brenner zugeordnet werden. Wieso ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sich mit Fehlern im Produktionsprozess auseinandersetzen muss, kann ganz einfach erklärt werden. Wenn Kunststoffprodukte nicht einwandfrei sind, können sie nicht an den Kunden verschickt werden. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss während der Herstellung prüfen, ob das Produkt die vorgegebene Qualität erreicht. An der vorletzten Station konnten die Schüler Näheres über den Beruf des Stanz- und Umformmechanikers herausfinden. Die Firma Rudi Göbel brachte den Schülern vorgestanzte Einkaufschips mit, die sie mithilfe von Schlagbuchstaben individuell gestalten durften. Ein Stanz- und Umformmechaniker stellt Bauteile aus Blechen her und steuert bzw. programmiert die erforderlichen Maschinen – die Einkaufschips kamen aus einer solchen Anlage. Station vier des BERUFE-Parcours spiegelte den Beruf des Werkzeugmechanikers wider und kam von Rudi Göbel. Vorgebohrte Metallblöcke mussten mit Gewinden versehen werden. Dies führten die Jugendlichen mit Gewindebohrern durch. Ein Werkzeugmechaniker lernt in seiner Ausbildung die metallbearbeitenden Fertigkeiten, wie z. B. Bohren, Feilen, Drehe und Erodieren. Da ein Werkzeugmechaniker sich bei diesen Arbeiten im 1000stel Millimeterbereich befindet, muss er eine präzise Arbeitsweise mitbringen.

Wir hoffen, dass wir den Schülern mit diesem Vortrag aus Theorie und Praxis einen weiteren Berufszweig aufzeigen konnten, den sie für ihre Berufswahl in Betracht ziehen können.


Ein herzlicher Dank geht an Frau Degel sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.



Hier findest du die Bilder vom Schulbesuch: 


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.