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24.11.2015 - MyPlastics am SKZ-Lab mit der Mittelschule Poppenhausen

Am 24.11.2015 durften 21 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse (M-Zug) der Mittelschule Poppenhausen einen spannenden Tag am SKZ-Lab erleben, wobei sie in Gruppen eingeteilt die verschiedenen Aufgaben einer kunststoffverarbeitenden Firma übernahmen – sogar die Produktion von Kunststofflöffeln im Spritzgießverfahren!

MyPlastics am SKZ-Lab Würzburg mit der Mittelschule Poppenhausen
Der Werkstoff Kunststoff hat frankenweit und auch besonders in und um Poppenhausen eine große wirtschaftliche Bedeutung, jedoch kennen die Schülerinnen und Schüler die Firmen und auch die dazugehörigen Ausbildungschancen nicht. In einer Präsentation vor den Schülern erklärte MyPlastics-Referentin Lena Arnold in welchen Bereichen Kunststoff heutzutage überall zu finden ist. Hier gibt es fast nichts, wo der Werkstoff der Zukunft nicht eingesetzt wird. Durch die große Vielfalt an Granulaten und die verschiedensten Verarbeitungsmethoden ersetzt Kunststoff den Gebrauch von anderen Werkstoffen. Lena Arnold verdeutlichte durch Produkte, wie eines Abschnitts einer WPC-Terrassendiele (REHAU AG + Co), eines Bobbycars (SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH) und eines Gehäuses einer elektrischen Zahnbürste (Procter & Gamble Manufacturing GmbH) die Einsatzgebiete von Kunststoff.


Um Produkte aus Kunststoff herzustellen kann man eine sogenannte Wertschöpfungskette betrachten, in welcher sich der Granulathersteller, das Konstruktionsbüro, der Werkzeugbau, der Sondermaschinenbau und der Kunststoffverarbeiter aneinander reihen. In all diesen verschiedenen Arten von Betrieben gibt es TOP-Ausbildungschancen für die Jugendlichen der Mittelschule Poppenhausen!


Natürlich stehen den Mädchen und Jungen eine Vielzahl von Ausbildungsberufen in der Kunststoffbranche offen, besonders stellte Lena Arnold die TOP-Zukunftschancen in den Ausbildungsberufen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Werkzeugmechaniker und Technischer Produktdesigner vor!


Der Fachexperte für die die Produktion der Kunststoffteile, der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, spannt das Werkzeug in die Spritzgießmaschine ein und programmiert diese. Er kennt sich mit den verschiedensten Kunststoffen aus, um diese fachgerecht mit den unterschiedlichsten Parametern zu verarbeiten und qualitativ hochwertige Teile herzustellen.


Bevor man überhaupt an das fertige Kunststoffprodukt denkt, stellt der Werkzeugmechaniker anhand einer Zeichnung die vom Technischen Produktdesigner erarbeitet wurde, das Werkzeug her. Ein Technischer Produktdesigner muss in der Lage sein, das Produkt schon vor Zeichnungserstellung vor sich zu sehen und es den Kundenvorgaben entsprechend zu planen. Dies geschieht unter anderem mit Berechnungen von Winkeln und Simulationen.


Nachdem der Technische Produktdesigner die Zeichnung gefertigt hat, stellt der Werkzeugmechaniker mithilfe der Planung das Werkzeug (Spritzgießform) her. Er bearbeitet Stahlblöcke auf das tausendstel  Millimeter genau. Für einen Werkzeugmechaniker ist Genauigkeit sehr wichtig, da kleinste Abweichungen sich schon auf das Endprodukt auswirken.


Alle drei Ausbildungsberufe erfordern ein handwerkliches bzw. technisches Interesse. Doch wer sich für einen dieser Berufe entscheidet sieht schnell, dass diese viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven bieten!


Allen teilnehmenden Schülerinnen wünschen wir natürlich viel Erfolg bei der Berufswahl und hoffen, dass wir ihnen eine weitere Möglichkeit für eine Ausbildung aufzeigen konnten.
Ein herzlicher Dank geht an Frau Irena Heuzeroth (SKZ-Lab) sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.