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19.01.2016 - MyPlastics an der Christian-Wolfrum-Mittelschule Hof

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics
MyPlastics an der Christian-Wolfrum-Mittelschule in Hof
freute sich am 19.01.2016 zum wiederholten Mal gemeinsam mit der Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG die Christian-Wolfrum Mittelschule in Hof zu besuchen, um dort in zwei Durchläufen rund 45 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9M Klassen über die Firmen und Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche zu informieren.


Heutzutage ist Kunststoff ein unverzichtbarerer Werkstoff da er sehr vielseitig einsetzbar ist und seit vielen Jahren andere Werkstoffe ersetzt. Besonders in der Region Oberfranken sind sehr viele Betriebe der Kunststoffbranche angesiedelt die TOP-Produkte für den Weltmarkt herstellen. Um die tadellose Qualität dieser Produkte und das wirtschaftliche Standbein aufrecht zu erhalten und noch zu steigern ist gutes Fachpersonal ausschlaggebend. Um den Jugendlichen die Kunststoffbranche und die Berufe nahe zu bringen, veranschaulichte Lena Arnold (MyPlastics) die Wertschöpfungskette sowie die damit verbundenen Ausbildungsberufe mithilfe von mitgebrachten Exponaten. Beispiele hierfür waren u. a. ein Fußball (Adidas), ein Stück eines Fensterrahmens (REHAU AG + Co) und ein Kugelschreiber aus Bio-Kunststoff (STABILO).
Danach stellte sich die Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG vor. Vertreten wurde Sie durch Herrn Michael Ehrhardt (Ausbilder), Stefan Schlegel, Jason Malz und Stefan Pittroff (alle drei Auszubildende zum Werkzeugmechaniker). Neben wichtigen Informationen über die Firma Rudi Göbel konnten die Jugendlichen auch deren breites Ausbildungsangebot kennenlernen.


Nach dem Ende des Theorieteils des Vortrags wurden die Schüler in Gruppen für den BERUFE-Parcours eingeteilt.


Station eins des Berufe-Parcours hielt ein Berufe-Quiz und eine Rechenaufgabe zum Berufsbild  Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bereit und wurde den Schülern von MyPlastics zur Verfügung gestellt. Hier konnten die Schüler feststellen, ob sie im Vortrag gut aufgepasst haben um die Aufgaben des Verfahrensmechanikers von Richtig / Falsch – Fragen zu erkennen. Ebenso muss ein Verfahrensmechaniker sehr genau arbeiten. Diese Eigenschaft ist besonders beim Berechnen von Mischverhältnissen wichtig. Eine weitere Aufgabe an dieser Station war es also, das Mischverhältnis der Granulate für eine Badeente zu berechnen.

Die Station zwei stellte ebenfalls das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik vor und wurde von der Firma Rudi Göbel zur Verfügung gestellt. Mitgebrachte Kunststoffprodukte mit Fehlerbildern mussten den jeweiligen Bezeichnungen, wie z. B. Schlieren oder Brenner zugeordnet werden. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss sich mit Fehlern und der Fehlerbehebung im Produktionsprozess auseinandersetzen um die Qualität aufrecht zu erhalten, denn wenn Kunststoffprodukte nicht einwandfrei sind, können sie nicht an den Kunden verkauft werden.
An der vorletzten Station konnten die Schüler Näheres über den Beruf des Stanz- und Umformmechanikers herausfinden. Die Firma Rudi Göbel brachte den Schülern vorgestanzte Einkaufschips mit, die sie mit Hilfe von Schlagbuchstaben individuell gestalten durften. Ein Stanz- und Umformmechaniker stellt Bauteile aus Blechen her und steuert bzw. programmiert die erforderlichen Maschinen – die Einkaufschips kamen aus einer solchen Anlage.
Station vier des BERUFE-Parcours spiegelte den Beruf des Werkzeugmechanikers wieder und kam von der Firma Rudi Göbel. In vorgebohrte Metallblöcke durften Gewinde geschnitten werden. Ein Werkzeugmechaniker lernt in seiner Ausbildung die metallbearbeitenden Fertigkeiten, wie z. B. Bohren, Feilen, Drehen und Erodieren. Da ein Werkzeugmechaniker sich bei diesen Arbeiten im 1000stel Millimeterbereich befindet, muss er eine präzise Arbeitsweise mitbringen.


Wir freuen uns, dass es allen Schülern und Lehrern so gut gefallen hat und wünschen den Schülerinnen und Schülern alles Gute für die Berufsfindung – hoffentlich bei einer Firma der Kunststoffbranche!


Ein herzlicher Dank geht an Herrn Stadelmann sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.