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28.01.2016 - MyPlastics an der Maximilian-von-Welsch-Realschule

MyPlastics stellte bereits zum dritten Mal die Kunststoffbranche gemeinsam mit der Firma RVT Process Equipment GmbH 24 Schülern der Maximilian-von-Welsch Realschule Kronach vor. Doch was erfuhren die Jungs der neunten Klasse des naturwissenschaftlichen Zweiges am 28.01.2016?

MyPlastics an der Maximilian-von-Welsch Realschule Kronach
Simone Rieß erklärte den Schülern, wo Sie alltäglich mit Kunststoffprodukten in Berührung kommen. Dabei zeigte sich, dass man heutzutage in zahlreichen wichtigen, teils auch lebenswichtigen, Branchen Kunststoff einsetzt. Ein Beispiel hierfür aus der Medizinbranche: Für Menschen, die Herzprobleme haben, sind Herzkatheter, Herzpumpen und andere medizinische Hilfsmittel notwendig. Dies ist allerdings nur möglich, da man Kunststoff in nahezu jede beliebige Form bringen und steril halten kann.


Mitgebrachte Exponate aus anderen Branchen verdeutlichten zudem noch weitere Verwendungen und die Vielfalt der K-Branche. Beispiele hierfür waren unter anderem, eine Gitterstrukturpackung für die Chemie- und Umweltindustrie (RVT Process Equipment GmbH), ein Luftausströmer eines Lamborghini Gallardo (Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH) und Zahnräder (Horst Scholz GmbH & Co. KG).

Die Firma RVT Process Equipment GmbH stellte sich anschließend vor. Vertreten war sie durch Herrn Beyer (technischer Ausbildungsleiter), Herrn Daniel Küpferling (Ausbilder Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), Herrn Jonathan Hart (Leiter Marketing), Denise Regel (Auszubildende Industriekauffrau), Max Schmermer (Auszubildender Konstruktionsmechaniker) und Max Fischer (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik). Neben der Firmenhistorie und dem Produktportfolio präsentierte RVT Process Equipment GmbH das breite Ausbildungsangebot an ihren Standorten in Steinwiesen und Marktrodach.


Nach einer kurzen Einteilung in Gruppen starte auch schon der praktische Teil des Tages – der BERUFE-Parcours.


An der ersten Station, betreut von MyPlastics, konnten die Jugendlichen sich in Berechnungen von Schließkräften üben. Die Station spiegelte das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider. Dieser lernt während seiner Ausbildung den Umgang mit der Spritzgießmaschine. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind daher Parameter wie z. B. Schließkräfte, Temperaturen und Drücke wichtig, damit er qualitative Kunststoffteile herstellt. Die zweite und dritte Station drehten sich um die Ausbildungsberufe des Technischen Produktdesigners und des Konstruktionsmechanikers. Hier war es wichtig, einzelne Komponenten aus Metall mit Hilfe einer Zeichnung zusammenzusetzen. Für beide Berufsbilder sind ein technisches Verständnis und ein präzise Arbeitsweise wichtig. Der Technische Produktdesigner erstellt eine Zeichnung, mit der der Konstruktionsmechaniker Werkstücke zusammenfügt. Dabei benötigt der Technische Produktdesigner ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, um mit CAD-Programmen die technische Zeichnung zu fertigen. Der Konstruktionsmechaniker muss die technische Zeichnung lesen und umsetzen können. An der letzten Station des BERUFE-Parcours konnten die Schüler das Warmgasziehschweißen ausprobieren. Hierbei wurden zwei Kunststoffplatten mithilfe eines Schweißgerätes miteinander verbunden. Natürlich durften die Schüler ihre Meisterstücke mit nach Hause nehmen! Das Berufsbild an dieser Station stand im Zeichen des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik, der während seiner Ausbildung auch das Kunststoffschweißen lernt. Dieser kennt sich am Ende seiner Lehrzeit mit dem verschiedensten Kunststoffen und deren Eigenschaften aus. Die letzten drei Stationen wurden von der Firma RVT gestellt und von Firmenvertretern betreut.


Wir freuen uns, dass es allen Schülern und Lehrern so gut gefallen hat und wünschen den Schülerinnen und Schülern alles Gute für die Berufsfindung – hoffentlich bei einer Firma in der Kunststoffbranche!
Ein herzlicher Dank geht an Frau Klemenz sowie an alle weiteren Helfer dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.