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16.02.2016 - MyPlastics an der Konrad-von-Querfurt-Mittelschule Karlstadt

Vergangenen Dienstag, den 16.02.2016, bekam MyPlastics zum dritten Mal die Gelegenheit sich gemeinsam mit den Firmen Procter & Gamble Manufacturing GmbH und WAREMA Renkhoff SE sich 60 Schülern der Mittelschule Karlstadt zu präsentieren. Die Jugendlichen aus zwei 8. Klassen und einer 9. Klasse mit M-Zug erhielten Informationen über die spannenden Berufsfelder der Kunststoffbranche. Ziel der Veranstaltung war es, den Jugendlichen ein Gespür für Kunststoff zu vermitteln und ihnen zu zeigen, wie vielseitig eine Ausbildung in der K-Branche sein kann.

MyPlastics an der Konrad-von-Querfurt Mittelschule Karlstadt
Zu Beginn des Vortrags führte Simone Rieß (MyPlastics) die Schüler in die Welt der Kunststoffs mit der Frag ein, „Welche Kunststoffprodukte verwendet ihr im alltäglichen Leben?“. Die Antworten der Schüler ließen nicht lange auf sich warten. Handyhüllen, Becher und Autoverkleidungen waren genannte Beispiele. Doch die Kunststoffbranche bietet nicht für unseren Alltag nützliche Gegenstände. Neben den genannten Beispielen sind Branchen, wie z. B. die Medizinbranche, sehr auf Kunststoff angewiesen. Simone Rieß erklärte den Jugendlichen, dass Kunststoff der einzige Werkstoff ist, der in nahezu jede Form gebracht werden kann. Dies ist u. a. für Menschen mit Nierenproblemen wichtig, denen dadurch geholfen werden kann.


Nach der allgemeinen Vorstellung der K-Branche erfolgte eine Vorstellung der ortsansässigen Firma Procter & Gamble Manufacturing GmbH. Vertreten wurde sie durch Kevin Dörfner (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), Maximilian Kaufmann (Auszubildender Werkzeugmechaniker) und Reiner Väth (Ausbilder für Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik). Neben Details zu ihrer Firma klärte die Firma Procter & Gamble auch über ihr breites Ausbildungsangebot auf.


Die Firma WAREMA Renkhoff SE vervollständigte die Veranstaltung durch ihre Vorstellung. Firmenvertreter Luis Schmitt und Leah Jenuwein (beide Auszubildende Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) zeigten die Besonderheiten bei der Firma WAREMA und welche Einstiegsmöglichkeiten möglich sind.

Anschließend erfolgte eine kurze Einteilung und Gruppen. Der praktische Teil des Schulbesuches konnte nun beginnen!


Der BERUFE-Parcours bestand aus vier Stationen und Standen im Zeichen des Ausbildungsberufes Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. An der ersten Station, die von Procter & Gamble bereitgestellt und betreut wurde, konnten die  Schüler, Kunststoffgranulate den jeweiligen Produkten zuordnen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, sich mit den verschiedenen Granulattypen auszukennen, da man nicht jeden Kunststoff für jedes Produkt verwenden kann. Wenn man z. B. im Auto den Bereich des Airbags betrachtet, ist es wichtig, dass dieser Kunststoff im Notfall auch den Airbag ausbrechen lässt. Die Station zwei  bei MyPlastics ermöglichte den Jugendlichen ihre Rechenkünste unter Beweis zu stellen. Hier konnten die Schüler ein Mischverhältnis einer Bade-Ente bestimmen. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik lernt während seiner Ausbildung, wie er bestimmte Parameter berechnet – die Granulatmenge ist hier nicht alles. Für die Station dritte Station, welche von WAREMA zur Verfügung stellt wurde, konnten die Schüler durch eine Brennprobe erkennen, um welche Kunststoffe es sich handelt. Viele Kunststoffe verhalten sich bei der Zuführung von Wärme anders. Deshalb muss sich  ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik auch mit den verschiedenen Eigenschaften der Kunststoffe auseinander setzen. An der letzten Station, die auch von der Firma Procter & Gamble kam, stand das Thema Spritzgießfehler im Vordergrund. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, dass er während der Produktion die Qualität der Kunststoffprodukte prüft. Da der Kunde eine gewünschte Qualität vorgibt, muss der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik auch die Ursachen von fehlerhaften Teilen finden und beheben.

Allen Schülern wünschen wir an dieser Stelle viel Erfolg bei Ihrer Berufsfindung und einen Ausbildungsplatz, den sie sich wünschen – am besten in der Kunststoffbranche!


Wir bedanken uns bei Frau von Kalmann für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.